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Reinheit auf atomarer Ebene
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Ein Wafer im türkisen Licht.

Beschleunigte Medikamententwicklung, die nächste Stufe im Bereich Cyber Sicherheit, präzisere Klimasimulationen – das und mehr versprechen sich Expert*innen vom Einsatz von Quantencomputern. Der halbleiterbasierte Ansatz ist dabei der vielversprechenste. Jedoch fehlt auf dem Weltmarkt das Schlüsselmaterial Silan-28 für die Chips. Natürlicherweise kommt es nur als Sternenstaub im Weltall, während einer Supernova, vor. Wir haben einen Prozess entwickelt und patentiert, mit dem wir diesen Sternenstaub auf der Erde herstellen können. Wir sind die Einzigen, die diesen Zukunftsrohstoff zuverlässig in geforderter Qualität und Quantität sowie zu fairen Preisen anbieten können – und das aus dem Herzen Europas. So stützen wir die europäische Ressourcensouveränität und technologische Unabhängigkeit.

Wir birngen Silan-28 erstmals langfristig auf den Weltmarkt. Durch einen skalierbaren Produktionsprozess können Industrieunternehmen mit Material beliefert werden, das ihren Qualitäts- und Quantitätsansprüchen entspricht. Durch eine individuelle Verdünnung kann das Halbleitergas flexibel an die Anforderung des jeweiligen Kunden angepasst werden. Wir arbeiten an einer Produktionsreihe, die es uns ermöglicht Bestellmengen von 200 g – 100 kg anzubieten.

Keine andere Materialklasse kann leisten, was isotopenreine Halbleiter können. Weitere mögliche Anwendungsfälle sind Bauelemente für Tieftemperaturoptiken (Kryophyshik), wie z. B. die Spiegel des Einsteinteleskops, Röntgenoptiken in Synchrotronen und die Weltraumtechnik.

Darüber hinaus sind aufgrund der bisher mangelnden Verfügbarkeit weitere Forschungsfelder und Einsatzmöglichkeiten nicht ausgeschöpft.

Sternenstaubpartikel
Das Gründerteam mit Ukrunde in der Hand.

Unser dreiköpfiges Gründungsteam besteht aus Dr. David Uebel, Dr. Owen C. Ernst und Anne Handschick-Ernst. Wir sind interdisziplinär aufgestellt mit Expertise in Siliciumchemie, Analgenkonstruktion und Kommunikation. Wir haben bereits mehrere Auszeichnungen erhalten.

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Die Lausitz ist das Zentrum für isotopenreine Halbleiter. Forschung, Entwicklung und kommerzeille Nutzung gehen hier Hand in Hand – vom ersten bis zum letzten Schritt.

Dr. Owen Ernst und Dr. David Uebel besprechen sich an der Anlage.